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FLEXIBLE CITIES
Video / Sound / Performance
Mi, 16.04.2008, 19:30
Essl Museum - Lieferhof
- Dietmar Bruckmayr: Konzept & Echtzeit-3D-Graphik
- Wolfgang Dorninger: Musik & Akustik
© 2007 by Dietmar Bruckmayr
Konkrete Stadtgeräusche und elektronische Musik erzeugen
in Echtzeit abstrakte Stadtlandschaften aus dem Computer. Ihre
unterschiedlichen Gravitationszustände, Tektoniken und Lichtverhältnisse
werden von Klängen gesteuert.
Dabei findet eine Umkehrung statt: Nicht die Stadt erzeugt Klänge,
sondern diese erzeugen und bebildern die Stadt. Akustische Signale
werden in ihren Frequenzspektren, Dynamiken und Lautstärken
analysiert und daraus nach komplexen mathematischen Operationen
dreidimensionale Objekte generiert. Diese können in weiterer
Folge multipliziert, deformiert, skaliert, rotiert und in ihren
Positionen dynamisch verändert werden. Gleichzeitig werden
die akustischen Signale als zweidimensionale Bilder dargestellt,
welche als Texturen für die sich ständig verändernden
dreidimensionalen Objekte dienen.
Dietmar
Bruckmayr
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- Dr. der Wirtschaftswissenschaften: Dissertation über
das Nationalsozialistische Wohlfahrtssystem in Österreich
1938-1945.
- Seit 1985 Sänger, Schauspieler (Burgtheater, Wien)
und Performance-Künstler.
- Auftritte auf unzähligen Kunstfestivals in Europa,
Australien and Japan (z.B. “What is music”
Sydney, “Meltdown” London, “Soundfield”
Chicago, “Ars Electronica” Linz, „Hipersonica“
Rio de Janeiro) mit der Multimedia-Gruppe FUCKHEAD oder
Kollgen wie Christian Fennesz, Werner Dafeldecker, Burkhart
Stangl oder Wolfang Dorninger.
- Extreme vocalist für den Komponisten Peter Androsch,
das Orchester Klangforum Wien und RSO Wien in verschiedenen
Stücken.
- Digital arts seit 1999. Spezialisiert auf realtime 3-D
environments.
- Hauptpreis für das Musikvideo "Ich bin traurig"
beim Diagonale Film-Festival 2004. Das preisgekrönte
Video wurde auf unzähligen Festivals in Hamburg,
Odense, Barcelona, London, Weimar, Vancouver, Dundee,
Helsinki und Viennale gezeigt.
- Multimediaperformance IMAGO Ars Electronica 2006 und
Siggraph 2007.
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Wolfgang
Dorninger
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- Aufführungen / Ausstellungen: ZKM Karlsruhe, T.U.B.E
München, Kunstfest Weimar, Palazzo Reale Milano,
Ruhrtriennale, MUKU Kassel, Kunstmuseum Düsseldorf,
Contemporary Art Center Vilnius, Museum Ludwig Köln,
Ars Electronica Festival Linz, Hipersonica Festival Rio
de Janeiro, File Festival Rio de Janeiro, NÖ Donaufestival,
Festival der Regionen Oberösterreich, O.K Center
für Zeitgenössische Kunst Linz, Phonotaktik
Festival Wien, Düsseldorfer Kunstmuseum, ...
- Kurator: Im Bereich elektronischer Musik für Ars
Electronica, AEC, SRA (Museumsquartier Wien), 7inch12,
1123 Wien, ...
- Musik: Über 80 Tonträger auf unterschiedlichen
Formaten mit Wipeout, Dorninger, Monochrome Bleu, Josef
K. Noyce, Androsch/Dorninger, The Smiling Buddhas. Michael
Nyman, Pro Brass, Aural Screenshots, .....
- Theatermusik: Mehr als 30 Soundtracks für Theater,
Tanz, Film und Environments für Theater Phönix,
Landestheater Linz, Ö1-Kunstradio, Schäxpir,
Volksbühne Berlin, Nationaltheater Mannheim, ...
- Lehre: Dorninger unterrichtet seit 1998 an der Kunstuniversität
Linz.
- Labels: Dorninger betreibt das Schallplattenlabel base
records
- Studium: Hochschule für Angewandte Kunst in Wien
(Prof. Peter Weibel)
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