"Musicalisches Opfer"
Adventkonzert am 14.12.96
Johann Sebastian Bachs Musicalisches Opfer ist - ebenso wie die bereits vor zwei Jahren hier im SCHÖMER-HAUS aufgeführte Kunst der Fuge - ein Werk voller Fragen und Rätsel. In beiden Kompositionen scheint die unmittelbare musikalische Aussage hinter einem fast abstrakt anmutenden architektonischen Konzept zurückzutreten, in dem die Musik zum klingenden Abbild einer komplexen Ideenwelt wird. Gleichwohl (und das ist die wunderbare Dialektik von Bachs Spätwerk!) verbindet sich hier die himmlische Dimension der Musik mit dem Menschlich-Irdischen.
Im Musicalischen Opfer verbergen sich vielfältig vernetzte
Sinnzusammenhänge der unterschiedlichsten Art - sowohl im unmittelbar
Erklingenden wie auch im zugrundeliegenden geistigen Entwurf- und bieten so
unzählige Wege des Zugangs und der Annäherung. Das postmoderne
Schlagwort der "Doppelcodierung" wurde hier bereits vorweggenommen: als Musik
für "Kenner und Liebhaber" vermag sie gleichermaßen "Verstand und
Witz" (oder, im heutigen Sprachgebrauch: Kopf und Herz) zu "belustigen" [=
erfreuen].
Das Musicalische Opfer, das Bach einst vordergründig dem
Preußenkönig Friedrich dem Großen dargebracht hat, ist aber -
enträtselt man die ihm zugrundeliegende zahlensymbolische Struktur - in
Wahrheit einem anderen König zugeeignet:
Iesus
Nazarenus
Rex
Iudaeorum,
dessen Geburt dieses Adventkonzert gewidmet ist.
|
Dr. Karlheinz Essl
Musikintendant des SCHÖMER-HAUSES |
PROGRAMM
Johann Sebastian Bach
(1685-1750)
Triosonate in d-moll
BWV 1036 (opus dubium)
für Flöte, Violine und Basso continuo
Adagio - Allegro - Largo - Vivace
Musicalisches Opfer
BWV 1079
- Ricercar a 3 (Cembalo)
- Canon perpetuus super Thema Regium (Fl / Vla / Vcl)
- Canones diversi
- a2 cancrizans [Krebskanon] (Cembalo)
- a 2 Violini in Unisono [Kanon im Einklang] (2 Vl / Vc / Cembalo)
- a 2 per Motum contrarium [in Gegenbewegung] (Fl / Vl / Vla)
- a 2 per Augmentationem in contrario Motu (Vl / Vla / Vcl)
"Notulis crescentibus crescat Fortuna Regis"
[Wie die Noten wachsen, so wachse des Königs Glück]
- a 2 per Tonos [Zirkelkanon] (Vl / Vla / Vcl)
"Ascendenteque Modulatione ascendat Gloria Regis"
[So wie die Modulationen, so steige auch des Königs Ruhm]
- Fuga canonica in Epidiapente [Oberquintkanon] (Fl / Cembalo)
- Ricercar a 6 (Cembalo)
- Quaerendo invenietis [Rätselkanons]
[Wer suchet, der findet]
- Canon a 2 (Vla / Vc // Cemb)
- Canon a 4 (Fl / 2 Vl / Vcl)
- Sonata sopr' il Soggetto Reale (Fl / Vl / Vc / Cembalo)
a Traversa, Violino e Continuo
Largo - Allegro - Andante - Allegro
- Canon perpetuus [Endloskanon] (Fl / Vl / Vc / Cembalo)
a Traversa, Violino e Continuo
Ausführende
- Sylvie Lacroix: Flauto traverso
- Klara Flieder: Barockvioline
- Johannes Flieder: Barockviola, Barockvioline
- Eva Landkammer: Barockcello
- Roman Summereder: Cembalo
Instrumente
- Traversflöte : Folkers & Powell (New York, 1995) nach August Grenser (Leipzig, Mitte 18. Jhdt.)
- Violine: Mathias Bölli (1989) nach Jacobus Stainer (Absam, um 1700)
- Violine: Mathias Thier (Wien, 1797)
- Viola: Johann Joseph Stadlmann (Wien, 1758)
- Violoncello: Böhmische Schule (Mitte 18. Jhdt.)
- Cembalo: William Zuckerman (New York - Linz, 1980) in frankoflämischer Bauweise
EINFÜHRUNG
Über J. S. Bachs Besuch am Hofe Friedrichs II. zu Potsdam, den 7./8. Mai
1747, und die damit verbundene Entstehung des Musicalischen Opfers ist
viel spekuliert worden. Wollte Bach ein letztes Mal seiner Leipziger
Kantorenexistenz entkommen? Begehrte er den Titel Königlich
preußischer Hof-Compositeur? Oder wollte er lediglich seinen Sohn
Carl Philipp Emanuel besuchen, der als Kammercembalist in Friedrichs Diensten
stand? Wir wissen es nicht. Fest steht, daß der Besuch keine
karrieremäßigen Folgen hatte. Das heute noch in der
Preußischen Staatsbibliothek Berlin erhaltene Dedikationsexemplar weist
keine Benutzungsspuren auf, der königliche Widmungsträger hatte dem
Werk offensichtlich keinerlei Beachtung geschenkt. Weder geruhte der Monarch
den Autor mit einem Geschenk zu belohnen, noch ihn zum Hofcompositeur zu
ernennen.
Thema Regium - die Keimzelle
Laut J. N. Forkel, Verfasser von Bachs erster Biographie (1802), und wie auch
aus Bachs Widmung hervorgeht, mußte Bach im königlichen Musikzimmer
die neuen Silbermannschen Fortepiani probieren. "Ohne einige
Vorbereitung" (so Forkel) spielte Friedrich das Thema Regium vor und
forderte Bach auf, darüber zu improvisieren. Er entledigte sich der
Aufgabe in Form einer dreistimmigen, freizügig durchgeführten Fuge.
Auf des Königs Verlangen nach Extemporierung einer Fuge mit "sechs
obligaten Stimmen" über dasselbe Thema erwiderte Bach, daß sich
nicht jedes Thema zu solch schwieriger Aufgabe schicke. Er wählte also ein
eigenes Thema und vollbrachte zu aller Erstaunen das Kunststück einer
improvisierten sechsstimmigen Fuge. (Zum Vergleich: im gesamten
Wohltemperierten Clavier gibt es nicht mehr als zwei fünfstimmige
Fugen!)
Ob Friedrich, der Flöte spielte und selbst für sein Instrument
komponierte, dieses Thema mit seiner kraftvollen Statur und ausdrucksreichen
Gebärde quasi aus dem Ärmel geschüttelt hat, oder ob es ihm etwa
C. Ph. E. Bach eingeflüstert hatte, bleibe dahingestellt. Bach fand es
jedenfalls "ausbündig schön". Er faßte den
Entschluß, das königliche Thema "vollkommener auszuarbeiten",
um es "der Welt bekannt zu machen".
Die Ausarbeitung
Nach Leipzig zurückgekehrt bracht Bach die improvisierte dreistimmige Fuge
zu Papier und arbeitete eine Fuge mit "sechs obligaten Stimmen" über das
königliche Thema aus. Dazu komponierte er eine Triosonate für
Flöte, Violine und Basso continuo, wohl als Gabe and den Flöte
spielenden König. Diese Sonate, in der das Thema Regium verarbeitet
und zitiert wird, sollte den jungen Berliner Hofmusikern demonstrieren,
daß er, der alte Thomaskantor, mit der Moderne des Empfindsamen
Stils ohne weiteres mithalten könne. Mit einer Reihe kunstvoll
ersonnener Kanons super Thema Regium lieferte er schließlich
exemplarische Kostproben einer Ars combinatoria, jener
"Gelahrtheit" also, die im fortgeschrittenen 18. Jahrhundert bereits als
"alte Musik" galt. Wiewohl des Königs Geschmack ganz dem Galanten Stil mit
seinen Empfindsamkeit-Manierismen zugetan war, rief gerade Bachs
kontrapunktischer Kombinationssinn Friedrichs Bewunderung hervor. Dies wissen
wir aus einem Bericht des österreichischen Gesandten am Preußischen
Hof, Gottfried van Swieten (der übrigens Mozart zur kompositorischen
Auseinandersetzung mit Bachs Polyphonie anregte!).
Das Ganze ließ Bach als Musicalisches Opfer in Kupfer stechen,
drucken, in kostbares Leder einbinden und sandte es im September 1747 nach
Potsdam. Da es sich um Huldigungsmusik handelte, vergaß er nicht,
allegorische Anspielungen zu ersinnen. Der Terminus RICERCAR bot ihm
Gelegenheit zu einem scharfsinnigen Akrostichon (s. Thementafel). Ebenso
beziehungsreich sind die Devisen zum Augmentations- und Zirkelkanon.
Nur eine barocke Huldigungsmusik?
Weit gefehlt, aus dem schnörkelhaften Wortlaut der Widmung zu
schließen, Bachs Werk verstehe sich allein als devot dargebrachtes Opfer
an einen Potentaten (der es ohnehin nicht beachtete). Bach hatte anderes im
Sinn. 1747 war er der Correspondierenden Societät der musikalischen
Wissenschaften als 14. Mitglied beigetreten [B (2) + A (1) + C (3) + H (8)
= 14]. Im Sinne der Aufklärung erstreckte sich die Arbeit dieser von
seinem Schüler Lorenz Mizler gegründeten musikwissenschaftlichen
Gesellschaft auf die systematische Erschließung philosophischer,
historischer, mathematisch-akustischer und rhetorisch-poetischer Fragen zur
Musik. Die Mitglieder (unter ihnen Telemann und Händel) verpflichteten
sich jeweils zu einer Jahresgabe in Form von Kompositionen oder theoretischen
Abhandlungen.
Gewiß war Bach kein philosophierender Theoretiker. Als Komponist war er
vielmehr imstande, komplexe Gedankengebäude aus Tonfolgen und
-zusammenklängen zu errichten. Abseits der Kantorenpflichten, aus denen er
sich in den 1740er Jahren ohnehin mehr und mehr zurückzog, begann er
geistige Ziele und äußeren Anlaß zu reflektieren und
praktische zu verfolgen. Hierin erweist sich Bach bereits als moderner
Komponist, der die Fesseln feudaler Amtspflichten abschüttelt und aus
eigenem Antrieb schafft. Mizlers Societät wird wohl anregend gewirkt
haben. Drei von Bachs Projekten, mehrteiligen Instrumentalwerke aus einer
einzigen thematischen Keimzelle zu schaffen, waren als Jahresgaben gedacht:
1747 Vom Himmel hoch, per canones (für Orgel), 1748
Musicalisches Opfer, 1749 Kunst der Fuge. Eines der Ziele der
Societät war es, die "Majestät der alten Musik" darzustellen.
Bach tat dies auf seine Weise und durchaus dialektisch. Die kontrapunktische
Form Ricercare stammt aus dem 16. Jahrhundert und war längst schon
von der Fuga abgelöst worden. Bach aber wählte bewußt
diesen veralteten Terminus und interpre-tierte den Wortsinn (recercare =
suchen) zweifach: "suchend" und "gesucht" (im Sinne von recherché
= erlesen). Im "Ricercar a 3" wechseln auf improvisatorisch-schweifende,
"suchende" Art fest gefügte, fugierte Abschnitte mit freien Episoden ab.
Das "Ricercar a 6" ist hingegen eine streng konstruierte, "gesuchte"
Komposition in der Art einer Motette im stile antico. Die Struktur ist
archaisch, nicht jedoch die expressive hochbarocke Harmonik, die schon die
Neuerungen des 19. Jahrhunderts ahnen läßt.
Gerade diese monumentale Archaik war dazu angetan, eine Brücke ins 20.
Jahrhundert zu schlagen. Anton Webern instrumentierte das "Ricercar a 6"
1934/35 für Orchester. Ein eminent schöpferischer Vorgang: Mit
höchst differenzierten Klangfarben gliedert er das Thema in Motivzellen,
so wie er auch seine Zwölftonreihen gruppierte. Wie Webern nicht müde
wurde zu erklären, empfanden die Zwölftöner Bachs Monothematik
als Vorläufer und Legitimation ihres ex uno entwickelten
Reihendenkens.
Welche Instrumente?
Bachs Besetzungsangaben sind spärlich. Die Partitur ist aber nicht so
offen wie es den Anschein hat. Ausgangspunkt der Überlegungen
muß die Besetzung der Triosonate sein: Flöte, Violine, Violoncello
und Cembalo. Eine zweite Violine verlangt Bach im Unisono-Kanon. Es zeigt sich,
daß das gesamte Werk von diesen fünf Instrumenten ausgeführt
werden kann. Schlüsselung und Stimmumfänge liefern weitere
Anhaltspunkte: so muß der zweite Geiger auch zur Viola greifen. Das
"Ricercar a 3" hat schon von seiner Entstehungsgeschichte her keinen anderen
als claviermäßigen Charakter. Aber nicht ausschließlich
das Cembalo kommt dafür in Frage, auch auf dem Silbermannschen Fortepiano
[eine Frühform unseres heutigen Klavieres] wäre eine Realisierung
angemessen. Bleibt noch das "Ricercar a 6", von dem Webern eine so geniale
Instrumentierung ausgearbeitet hat. Partiturnotation war aber bis ins 18.
Jahrhundert die übliche Notationsform für polyphone Musik im stile
antico; der Kenner und Liebhaber konnte sie allein auf einem
Tasteninstrument wiedergeben, alle Stimmen zusammenlesend und -begreifend.
Partiturspiel wurde damals von jedem zünftigen Organisten und Cembalisten
beherrscht. Im Falle von "sechs obligaten Stimmen" kein leichtes Unterfangen!
Bach stellte daher eigenhändig eine claviermäßige
Umschrift auf zwei Systemen her, die er dem Dedikationsexemplar freilich nicht
beifügte.
Versuch, den Sinn zu deuten
Daß die "Unendlichkeit" eines Kanons Anstöße zu
religiösen und metaphysischen Spekulationen geben kann und oft auch als
Analogie des sich drehenden Weltalls gesehen wird, liegt auf der Hand.
Verschiedene Deutungsversuche haben in den letzten Jahren aufhorchen lassen.
Die amerikanische Musikforscherin Ursula Kirkendale legte einen rhetorischen
Deutungsversuch vor. Sie übertrug das Regelwerk der klassischen Rhetorik -
die ja zum Handwerklichen Rüstzeug jedes Barockkomponisten gehörte -
auf die formale und inhaltliche Disposition des Musicalischen Opfers und
bewies damit die "dramaturgisch"-logische Abfolge der nur scheinbar
parataktisch-lose gruppierten Stücke. Quellen spekulativer Theorie
auswertend machte der deutsche Kirchenmusiker und Pastor Karl Wurm anhand
christologischer, kosmologischer und alchemistischer Aspekte auf die innere
Kohärenz des Werkes aufmerksam. So werden die musikalischen Operationen in
den Canones diversi mit alchemistischen Prozeduren verglichen, aus denen
sich die abschließende Triosonate sich als materia ultima
kristallisiert - völlig veränderte Gestalt bei gleichgebliebener
Substanz. Man höre nur die stete Veränderung des Thema Regium
von der Schwere des Ricercars bis zur Leichtigkeit des Gigue-Rhythmus im 4.
Satz der Triosonate! Erstaunlich ist auch die Stringenz zahlensymbolischer
Operationen. Aus einer von ihnen (s. Thementafel) geht hervor, welcher
König es wirklich ist, dem Bach opfert...
Bedeutsam erscheint auch der Ansatz des "Computerphilosophen" Douglas R.
Hofstadter, dargestellt in Gödel, Escher, Bach, dem Kultbuch der
80er Jahre. Das ineinandergreifende, sich selbst steuernde Zusammenspiel in den
"endlos reduplizierten" Kanons dieses "musiko-logischen" Opfers, wie Hofstadter
es nennt, nimmt er zum Ausgangspunkt seiner Reflexionen über
Künstliche Intelligenz.
Doch bleiben wir auf dem Boden der musikalischen Realität! Die Begegnung
zwischen gelehrter und empfindsamer Musik war das eigentliche Ereignis von
Bachs Besuch in Potsdam. Es fand seinen künstlerischen Ausdruck in der
Komposition des Musicalischen Opfers. Will dieses herrliche Musikwerk
die Coniunctio oppositorium, die Vereinigung der Gegensätze,
spielend und hörbar erfahrbar machen?
Das "Präludium" des heutigen Abends: die Triosonate BWV 1036
Ihre Echtheit wird angezweifelt. Gleichwohl nennt die einzig existierende
Abschrift J. S. Bach als Verfasser. Charakteristische melodische und
harmonische Wendungen weisen aber in die Generation der Bach-Söhne. In der
Tat erscheint der 3. Satz leicht verändert als Mittelsatz der Triosonate
Wqu 145 von C. Ph. E. Bach. Expressive Empfindsamkeitsmanierismen und entfernte
motivische Anklänge an das Thema Regium im 2. und 4. Satz rufen
mancherlei Assoziationen an die Triosonate des Musicalischen Opfers
hervor.
© 1996 by Roman Summereder
BIOGRAPHIEN
Sylvie Lacroix (geb. in Lyon) - Traversflöte
Flötenstudium am Conservatoire National (Lyon), danach Assistentin der
dortigen Flötenklasse. 1979-83 Fortsetzung des Musikstudiums an der Wiener
Musikhochschule. Diplom mit Auszeichnung. Eigenstudium des
Traversflötenspiels, intensive Beschäftigung mit der Interpretation
barocker und klassischer Musik. Mitwirkung bei den Ensembles Consilium Musicum
und Concentus Musicus. Das Interesse für Neue Musik führte sie 1988
zum Klangforum Wien und zur aktiven Teilnahme an dessen
künstlerischer Entwicklung.
Klara Flieder (geb. in Wien) - Violine
Geigenstudium bei Margarethe Biedermann am Konservatorium der Stadt Wien.
Weitere Studien bei Christian Ferras (Paris) und Arthur Grumiaux
(Brüssel). Konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in ganz Europa,
Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Auftritte mit renommierten
Orchestern, Mitglied des Flieder-Trios. Mehrere
Schallplatteneinspielungen sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Seit 1984
Lehrbeauftragte an der Wiener Musikhochschule.
Johannes Flieder (geb. in Wien) - Viola
1966-77 Violinstudium bei Margarethe Biedermann am Konservatorium der Stadt
Wien. 1977-83 Violastudium bei Siegfried Führlinger an der Wiener
Musikhochschule. Seit 1980 Solobratschist der Wiener Symphoniker. Zweiter Preis
beim ARD-Wettbewerb in München. Solokonzerte in Österreich und
Deutschland, u.a. im Wiener Musikverein mit den Wiener Symphonikern und dem
Concentus Musicus, bei den Bregenzer Festspielen, beim Carinthischen Sommer, in
Berlin, Essen und Lübeck. Als Kammermusiker (Mitglied des
Flieder-Trios) Konzerte innerhalb Europas sowie Rundfunk- und
Schallplattenaufnahmen.
Eva Landkammer (geb. in Wien) - Violoncello
Studium bei André Navarra in Wien und bei Johannes Goritzki in
Düsseldorf, Barockcello bmit Gerhard Darmstadt. Vielengagierte
Kammermusikerin, Lehrtätigkeit an einer Zweigstelle des Konsveratoriums
der Stadt Wien.
Roman Summereder (geb. in Ried/Innkreis) - Cembalo
Musikstudium in Wien (Orgel bei Anton Heiller, Komposition bei Kurt Schwertsik)
und Brüssel (Cembalo bei Robert Kohnen). Konzerte, Rundfunk-, Fernseh- und
Schallplattenaufnahmen in mehreren Ländern Europas. Lehrtätigkeit an
der Wiener Musikhochschule. Musikschriftstellerische Tätigkeit:
kürzlich erschien sein Buch "Aufbruch der Klänge. Materialien,
Bilder, Dokumente zu Orgelreform und Orgelkultur im 20. Jahrhundert".
|
|