TAL R
Geboren 1967 als Tal Rosenzweig in Tel Aviv, Israel
Lebt und arbeitet in Kopenhagen
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Portraitfoto TAL R vor seinem Werk Adieu Interessant
(green), 2008
Foto ©: Elfie Semotan, 2008
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House of Prince, 2000-2004
Installationsansicht, 2008
Foto ©: Sammlung Essl Privatstiftung Klosterneuburg / Wien
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Persönliche Daten
| 1994 – 2000 |
Studium der Malerei an der Dänischen Königlichen
Akademie der Bildenden Künste, Kopenhagen |
| Seit 2005 |
Gastprofessur, Meisterklasse für Malerei, Kunstakademie
Düsseldorf |
Zum Werk
Schöpferische Vielfalt prägt das Werk von Tal R. Sein
künstlerisches Repertoire umfasst verschiedenste Medien wie
Malerei, Zeichnung, Skulptur, Collage/Assemblage, Film, Textilkunst,
Künstlerbuch und Modedesign. Anregungen holt er sich aus der
Populär- und Undergroundkultur, aber auch aus der Alltagswelt.
In seinen parallel entwickelten Werkgruppen bewegt er sich spielerisch
und heiter zwischen Abstraktion und Figuration und entwirft einen
farbenfrohen, mitunter geheimnisvollen Kosmos, der ihn oft selbst
staunen lässt.
Spontan, amateurhaft, kindlich anmutend, unvollständig sind
nur einige Assoziationen, die bei erster Betrachtung des "House
of Prince" (2000-2004), einem Hauptwerk im bisherigen Schaffen
des Künstlers auftauchen können. Die einzelnen Arbeiten
der 191-teiligen Serie weisen einen ähnlichen Bildaufbau
auf: Am oberen und unteren Rand befindet sich ein Querbalken,
links und rechts Dreiecke, sodass in der Bildmitte eine achteckige
Fläche entsteht. In diese setzt Tal R piktogrammartig wiederkehrende
geometrische Symbole, Schriftzeichen oder freie malerische Formen.
Auf diese Weise bringt Tal R die bunte Fülle seiner Bildideen
in eine selbstauferlegte Ordnung. Auch bei der Wahl der Farben
beschränkt er sich auf fünf pro Bild, Ausnahmen bestätigen
die Regel.
Eine Vielzahl an verwendeten Materialien gibt es zu
entdecken wie Papier, Stoff, Folie, in Farbe getauchte Glühbirnen,
Flaschenkorken und Filz. Im über mehrere Jahre entstandenen
"House of Prince" entwickelt Tal R einen "Vokabelkasten"
für seine eigene Bildsprache.
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Fruits, 2005-2006, Bronze
Installationsansicht, 2008
© Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin
Foto: Jan Bauer |
Die Basis seiner Arbeit ist immer die Collage, sagt Tal R. Das wird
auch bei seinen, seit 2005 entstandenen Skulpturen deutlich. Die
Werke der 24-teiligen Serie "Fruits" (2005-2006), ebenfalls
in der Ausstellung präsentiert, sind seltsame Materialanhäufungen,
Konglomerate von Früchten, Gemüse, Tannenzapfen, Ästen
und "Zivilisationsmüll" (Flaschen, Körbe, abgetragene
Schuhe, Hüte, Bierdosen, Spielzeug), die meisten in Bronze
gegossen und in hellgraue Farbigkeit getaucht.
Lucie Binder-Sabha
AUSSTELLUNGEN UND Ausstellungsbeteiligungen im Essl Museum
| 2011 |
FESTIVAL DER TIERE. Eine Ausstellung für Kinder. Erwachsene willkommen! |
| 2009 |
BRANDNEU. Ankäufe 2007-2008 |
| 2008 |
tal r: Prince Fruit |
Weiterführende Literatur zu diesem Künstler finden Sie in der
Bibliothek >> des Essl Museums.
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updated: 11.06.2010
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