ALBERT OEHLEN
Geboren 1954 in Krefeld, Deutschland
Lebt und arbeitet auf La Palma (Spanien) und in der Schweiz
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Foto: Wolfgang Günzel, 2007
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Die Pfeifenden von, 2001 280 x 340 cm
Acryl und Öl auf Leinwand
Foto: Mischa Nawrata, Wien |
Persönliche Daten
| 1977 - 1981 |
Studium an der Hochschule für bildende
Künste, Hamburg bei Claus Böhmler und Sigmar Polke
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| 2000 |
Professur an der Kunstakademie in Düsseldorf |
Zum Werk
Mit inszeniertem Desinteresse an der traditionellen Form der Darstellung
schafft Albert Oehlen Anfang der 1980er Jahre in Deutschland eine
Malerei, die frech, kritisch, offensiv, ironisch und emotional ist.
Der ironische Blick auf die Realität, das Einbeziehen von allen
Bereichen der Wirklichkeit in die Kunst, die Vermischung von Hoch-
und Subkultur sind kennzeichnend für das Werk von Albert Oehlen.
Schwarz- Weißmalerei kombiniert der Künstler mit schrillen
Neonfarben und gedämpften, sich überlagernden Farbschleiern
aus denen die Alltagswirklichkeit hervor scheint. Graffitis, abgewohnte
Wohnzimmereinrichtungen, Musikinstrumente und selbst Toiletten
können Motive seiner Bilder sein. Der Künstler erweitert
und erneuert ständig sein Spektrum figurativer und abstrakter
malerischer Elemente und Mittel.
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Abgaskopf, 1984/1998 190 x 190 cm
Öl auf Leinwand |
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Collage, 2001 38 x 35 cm
Papiercollage |
Zurückgreifend auf ein Bildrepertoire das über Jahre hinweg
zusammengetragen wurde, kombiniert Oehlen grafische Vorlagen, Fotos
und Drucke mit rasch hingeworfenen Pinselstrichen, grafisch zarten
Linien und der Farbe Weiß. Letztere oft auch großflächig
eingesetzt löscht die darunter liegenden Bildvorgaben teilweise
aus. Was wie zufällig wirkt, verbindet sich mit Geplantem zu
einer malerisch aufgelösten und lebendigen Oberflächenstruktur.
Der Vorgang des Aufklebens auf die Leinwand zeugt nicht nur von
der allgemeinen Verfügbarkeit von Bildvorlagen sondern ist
auch einen Angriff auf das traditionelle Reinheitsgebot der Malerei.
"[…] Ich [wollte] immer Popkunst machen, große,
farbige Sachen, die einen unmittelbar ansprechen. Über Jahre
habe ich mich dann in Schritten dem Pop zu nähern versucht
– in dem Sinne, dass ich Eigenschaften wie Farbigkeit, Direktheit
und Heiterkeit anstrebte, die man gemeinhin dem Pop zumisst. […]
Mein Anliegen war eine abstrakte Malerei, die durch penetrante Werbeelemente
eine genervte Stimmung hat. Ich wollte die Bilder unbedingt als
Malerei deklarieren können – im Unterschied zur Collage."
1
Albert Oehlen
1) Albert Oehlen im Interview mit Max Dax, in: Albert Oehlen 1991-2008,
Ausstellungskat. Galerie Max Hetzler, Berlin, 2008, S. 77.
Mela Maresch
Ausstellungsbeteiligungen im Essl Museum
| 2011 |
FOCUS: ABSTRAKTION. Werke aus der Sammlung Essl |
| 2010 |
SCHÖNES KLOSTERNEUBURG. Albert Oehlen hängt Bilder der Sammlung Essl |
| 2010 |
CORSO. WERKE DER SAMMLUNG ESSL IM DIALOG
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| 2008 |
MEISTERWERKE DER SAMMLUNG ESSL |
| 2007 |
A TRIBUTE - 35 Years of the Essl Collection |
| 2007 |
PASSION FOR ART. 35 Jahre Sammlung Essl |
| 2006 |
PERMANENT 06 |
| 2003 |
PERMANENT 04 |
| 2001 |
FALLOBST – Witz Ironie Kunst |
| 2000 |
PERMANENT 01 |
| 1999 |
the first view |
Weiterführende Literatur zu diesem Künstler finden Sie in der
Bibliothek >> des Essl Museums.
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updated: 02.12.2012
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