GRIECHENLAND
Country name: Greece in national language:
Ellinikí Dhimokratía Form of government:
Parliamentary Republic Capital: Athens Language:
Greek. Documented in written for 3,500 years; the oldest European
language. The modern Greek language refers to the same idiom
which Homer used. The Greek alphabet and the Greek language
had a strong influence on all Western languages. Inhabitants:
10,626,000 Population density: 79.9 inh./km2 Total
area: 131,990 km2 Religions: Greek-Orthodoxs 97.6%,
Muslims 1.3%, Catholics 0.4%, Protestants 0.1%, other 0.6% Ethnic
groups: Greeks 95.5%, Turks 0.9%, Albanians 0.6%, other 3%
Landesname: Griechenland in Landessprache: Ellinikí
Dhimokratía Staatsform: Parlamentarische Republik
Hauptstadt: Athen Landessprache: Griechisch. Seit
3500 Jahren schriftlich überliefert, die älteste Sprache
Europas. Die neugriechische Sprache stützt sich auf dasselbe
Idiom, das Homer benutzte. Das griechische Alphabet und die
griechische Sprache haben alle westlichen Sprachen nachhaltig
beeinflusst. Einwohner: 10.626.000 Bevölkerungsdichte:
79,9 Einw./ km2 Fläche: 131.990 km2 Religionen:Griechisch-Orthodoxe
97,6%, Muslime 1,3%, Katholiken 0,4%, Protestanten 0,1%, andere
0,6% Ethnische Gruppen:Griechen 95,5%, Türken 0,9%,
Albaner 0,6%, andere 3%.
GESCHICHTE
Die Geschichte Griechenlands reicht ungefähr 4.000 Jahre
zurück. Die Bewohner des Festlandes, die Hellenen, rüsteten
umfangreiche See- und Militärexpeditionen aus und erforschten
das Mittelmeer und das Schwarze Meer, bis zum Atlantik und dem
Kaukasusgebirge. Während der klassischen Periode (5. Jh.v.Chr.)
bestand Griechenland aus Stadtstaaten; der größte
war Athen, gefolgt von Sparta und Theben. Ein entschiedener
Geist von Unabhängigkeit und Freiheitsliebe verhalf den
Griechen zum Sieg über die Perser (Marathon, Thermopylen,
Salamis und Platäa). In der zweiten Hälfte des 4.
Jh.v.Chr. eroberten die Griechen, angeführt von Alexander
dem Großen, den größten Teil der damals bekannten
Welt und suchten ihn zu hellenisieren.
146 v.Chr. fiel Griechenland an die Römer. 330 n.Chr.
verlegte Kaiser Konstantin die Hauptstadt des römischen
Reiches nach Konstantinopel und begründete damit das oströmische
Reich, das westliche Historiker im 19. Jh. "byzantinisches Reich"
nannten. Byzanz transformierte das sprachliche Erbe des antiken
Griechenland in ein Medium für die neue christliche Zivilisation.
Das byzantinische Reich fiel 1453 an die Türken, und die
Griechen blieben fast 400 Jahre lang unter ottomanischer Herrschaft.
Während dieser Zeit behielten sie ihre Sprache, ihre Religion
und ihre nationale Identität.
Am 25. März 1821 erhoben sich die Griechen gegen die Türken
und erkämpften bis 1928 ihre Unabhängigkeit. Da der
neue Staat nur einen winzigen Teil des Landes umfasste, ging
der Kampf für die Befreiung aller von Griechen bewohnten
Gebiete weiter. 1864 kamen die Ionischen Inseln zu Griechenland
zurück, 1881 Teile von Epirus und Thessalien. Kreta, die
Ostägäis und Makedonien kamen 1913 hinzu und West-Thrakien.
Nach dem 2. Weltkrieg: wurden auch die Dodekanes-Inseln
an Griechenland zurückgegeben. Während des 2. Weltkrieges
besiegte Griechenland die Italiener, fiel aber trotz heftigen
Widerstandes unter die Besatzung der deutschen Wehrmacht. Im
Anschluss daran organisierte sich der Wiederstand.
Situation heute: Seit dem Fall der Militärdiktatur
(1967–1974) und der Abschaffung der Monarchie ist Griechenland
eine parlamentarische Präsidialdemokratie. Griechenland
wurde 1952 Mitglied der NATO und 1981 Mitglied der EG. 1992
ist Griechenland der WEU beigetreten. Griechenland ist ferner
Mitglied der UN, des IWF, der OSZE, der OECD und des Europarates.
Die westeuropäische Orientierung des Landes wurde durch
die Ratifizierung des Vertrages von Maastricht bestätigt.
WIRTSCHAFT
Griechenland erfüllt seit Beginn des Jahres 2000 alle
Maastrichter Konvergenzkriterien und ist am 1. Januar 2001 der
Europäischen Währungsunion beigetreten. In der Wirtschaftspolitik
wird der Stabilisierungs- und Reformkurs fortgesetzt. Im Mittelpunkt
steht die Beschleunigung des Privatisierungsprogramms, die Reform
des Sozialversicherungssystems und die Öffnung des Energie-
und Telekommunikationsmarktes. Die Wachstumsraten der griechischen
Wirtschaft liegen über dem EU-Durchschnitt. Exportgüter:
Fertigwaren, Nahrungsmittel, Treibstoffe, Eisen und Stahl, Aluminium,
Mineralbrennstoffe. Industrie: Nahrungsmittel- und Tabakverarbeitung,
Stoffe, chemische Produkte, Metallprodukte, Bergbau, Erdölverarbeitung,
Maschinen. Griechenland besitzt eine der größten
Handelsflotten der Welt. Tourismus: Für Touristen
ist Griechenland ein bevorzugtes Reiseziel. 1999 kamen 12 Mio.
Besucher, wodurch Einnahmen von 7,2 Mrd. US$ entstanden.
WELTKULTURERBE
Apollontempel von Bassae; Ruinenstätte Delphi; Akropolis
von Athen; Berg Athos; Meteora-Klöster; Frühchristliche
und byzantinische Denkmäler von Saloniki; Antike Stadt
Epidauros; mitteralterliche Stadt Rhodos; Ruinen von Olympia;
Mystras; Insel Delos; Klöster Daphni, Hosios, Lukas und
Nea Moni auf der Insel Chios; Pythagoreion und Heraion von Samos;
Archäologische Stätte Verjina; Archäologische
Stätten von Mykene und Tiryns; Historische Altstadt mit
dem Kloster des Hl. Johannes und der Höhle der Apokalypse
auf der Insel Patmos
LINKS
WEITERFÜHRENDE LITERATUR
- Die Griechen Pauschal. Alexander Fiada, Stefan Zeidenitz,
Fischer (Tb), 1998